Der Spielbericht vom entscheidenden "Meisterstück" zum Aufstieg in die Hessenliga
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- Geschrieben von: Hans Reichwein
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2.6.26- HR Quelle: www.mittelhessen.de Bericht von : Robin Schmidt und Marion Morello
Das Drehbuch war schon vor dem letzten Spieltag geschrieben, die Mannschaft hat es auf der Bühne „An der dicken Eiche“ umgesetzt: Mit einem 4:1-Sieg gegen den Türkischen SV Wiesbaden (6.) ist der SV Rot-Weiß Hadamar (1.) als Meister der Verbandsliga Mitte in die Fußball-Hessenliga aufgestiegen. Wir gratulieren zu dieser famosen Leistung! Parallel dazu spielte der bis dato punktgleiche TuS Hornau (2.) gegen die SF/BG Marburg (7.) 4:4 und muss in die Relegation. Aber das war eigentlich egal, denn den direkten Vergleich hatten die Hadamarer ohnehin in der Tasche. Nach dem Abstieg 2022/23 ist Hadamar also wieder Teil der hessischen Fußball-Beletage und somit das Aushängeschild des Fußballkreises Limburg-Weilburg.
SV Rot-Weiß Hadamar – Türkischer SV Wiesbaden 4:1 (1:1).

Foto: Vlado Barbaric nach dem wichtigen Führungstreffer zum 1-0 in der 9-Min, dem er in der 47.Min die erneute Führung zum 2-1 folgen ließ
Es war der Matchball für den SV Rot-Weiß Hadamar. Drei Jahre nach dem Abstieg sollte nun endlich die Rückkehr der Rot-Weißen in die Hessenliga erfolgen. Auf der Sportanlage „An der dicken Eiche“ war alles angerichtet. Die Heimelf begann konzentriert und übernahm direkt die Spielkontrolle. Bereits in der 9. Minute kombinierten die Hadamarer über die Stationen Wilki, Brewer und Barbaric. Letzterer legte den Ball zur erlösenden 1:0-Führung ins Netz. Der Gast aus der Landeshauptstadt stand zunächst tief und lauerte auf Konter. Über diese wurde der TSV auch dann zweimal gefährlich. Daniel Rudi (20.) und Alim Göcek (30.) verpassten den Ausgleich. Aber auch die Fürstenstädter versäumten es, die Führung zu auszubauen. Thomas Brewer (18.) und Vlado Barbaric (35.) nagelten den Ball nur an den Pfosten. Nach einer halben Stunde übernahmen die Wiesbadener ein wenig die Spielkontrolle. Und so folgte der Schock für den SVH kurz vor der Pause: Ein langer Ball aus der TSV-Defensive fand Daniel Rudi, der abgezockt zum 1:1-Pausenstand verwandelte (45.).

Foto: Leon Wilki wird bei der Chance zum 2-0 im entscheidenden Moment von TSV Akteur Dorul am Erfolg gehindert ( Foto von Jannik Schmidt)
Im zweiten Durchgang startete Hadamar völlig losgelöst. In der 47. Minute vollendete Vlado Barbaric aus halbrechter Position zum 2:1 für den SVH. Mit der Führung im Rücken zogen sich die Rot-Weißen etwas zurück und ließen den Türkischen SV spielen. Zweimal durfte SVH-Schlussmann Nemanja Saula sein Können zeigen, parierte die Schüsse von Daniel Rudi gekonnt. Die Offensivaktionen des SV RW Hadamar waren stets gefährlich. So setzte Vlado Barbaric den Ball an den Pfosten (55.). In der 65. Minute setzte sich Thomas Brewer auf der rechten Seite durch und legte quer auf Leon Wilki, der zum beruhigten 3:1 einschob. Mit dieser komfortablen Führung im Rücken konnte der SVH Tempo aus dem Spiel nehmen. Der TSV schaltete ab diesem Zeitpunkt ab. Kurz vor Schluss sorgte dann Manuel Dursun für den 4:1-Endstand (88.).
Mit dem Schlusspfiff wurde der Platz „An der dicken Eiche“ gestürmt. Es gab kein Halten mehr, alle Dämme brachen. Um 16:55 Uhr war der SV Rot-Weiß Hadamar endgültig Meister der Verbandsliga Mitte und zurück in der Hessenliga. (ros)
Hadamar: Saula, Wölfinger (68. Sumak), Wilki, Kosuchin, Sapper (68. Petak), Brewer (87. Kilic), Hindic, Demirbas (79. Halimi), Burkhardt, Rieble, Barbaric (86. Dursun) – Wiesbaden: Pereguda, Ofosu, Yilma, Tahiri, Tasdelen, Rudi, Deveci, Mensah, Lamsamri, Göcek, Dorul (Chourak, Khababa, Jaatit, Atanley) –
Tore: 1:0 Vlado Barbaric (9.), 1:1 Daniel Rudi (45.), 2:1 Vlado Barbaric (47.), 3:1 Leon Wilki (65.), 4:1 Manuel Dursun (88.) –SR: Scotece (SV Walldorf) – Zuschauer: 700.
Rot Weiss Hadamar ist zurück in der Hessenliga.
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31.5.26- HR
Seit Sonntag 16.55 Uhr hat der Fußballkreis Limburg-Weilburg wieder einen Hessenligisten: Der SV Rot-Weiß Hadamar holt sich vor 700 Zuschauern die Meisterschaft der Verbandsliga Mitte mit einem 4-1 Sieg gegen den TSV Wiesbaden und steigt direkt auf! Herzlichen Glückwunsch!
Ausführlicher Bericht folgt.
Foto: Der Verbandsliga Meister 2026 SV RW Hadamar ,in mitten seiner Anhänger, nach dem Ausfstieg am Sonntag (Foto von Jannik Schmidt)
"Letzter Doppel-Heimspieltag der Saison 25/26!"- Verbandsligateam kämpft um den direkten Aufstieg in die Hessenliga
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Über 60 Jugendfussball- Kinder sammeln unvergessliche Erinnerungen bei “Mini-WM” in den Niederlanden
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29.5.26- HR von Peter Martin-Pietsch
Die gemeinsame Reise zu einem internationalen Jugendturnier ist inzwischen eine der schönsten Traditionen im Jugendfußball des SV Rot-Weiß Hadamar. Dieses Jahr führte sie unseren Nachwuchs einmal mehr nach Zutphen (Gelderland/Niederlande), wo man bereits 2024 tolle Erfahrungen sammeln konnte.
Foto: Die Gruppe der Juniorenteams beim Pfingstturnier in Holland (Foto privat)
Da das Jahr 2026 in Sachen Fußball natürlich ganz im Zeichen der Weltmeisterschaft steht, wurde auch der “Ballfreunde-Hanse-Ijssel-Cup” mit insgesamt neunzig Teams (U8-U17, männlich und weiblich) dieses Mal in Form einer “Mini-WM” ausgetragen: jede teilnehmende Mannschaft trat dabei als eine der Nationen der “echten” Fußball-WM an. Der Nachwuchs des RWH startete mit gleich fünf Jahrgängen: Als “Deutschland” gingen die D1, D2, E1 und E2 ins Rennen, als “Südkorea” unsere F-Jugend. Ein Tross von insgesamt 63 Kindern und 17 Betreuern, nebst jeder Menge familiärer Unterstützung, sorgte dafür, dass sowohl unser Lager als auch unsere “Fankurve” ein absoluter Hingucker waren.
Nach einer sechsstündigen Anreise stand am Freitagabend zunächst die Eröffnungsfeier an. Gemeinsam im Sonnenuntergang zur jeweiligen Nationalhymne im Meijerink-Stadion des FC Zutphen einlaufen zu dürfen, wird für jeden Teilnehmer gewiss ein unvergesslicher Augenblick bleiben. Mit diesen tollen Eindrücken im Kopf startete es sich am Samstag leichtfüßig in den Vorrunden-Spielbetrieb auf insgesamt sieben (!) Natur- und Kunstrasen-Feldern. Zwischen den Spielen war neben dem Platz an diversen Spiel- und Verpflegungsstationen für reichlich Abwechslung gesorgt. Der Abend wurde für gemeinsame Team-Aktivitäten wie etwa eine Pizza-Party samt DFB-Pokalfinale-Schauen genutzt.
Nach einer kurzen Nacht stand am Sonntag schließlich die Finalrunde an, bei der sich unsere Teams stark präsentierten. Die D2 (U13, Deutschland II) errang in einem sehr starken Teilnehmerfeld Platz 15, während die D1 (U13, Deutschland I) sogar auf Rang 7 vorstoßen konnte. Die F-Jugend (Südkorea, U8/9) eroberte bei ihrer allerersten Teilnahme einen hervorragenden 8. Platz. Dort landete auch die E2 (Deutschland II, U11), was bei 18 teilnehmenden U11-Teams als außerordentliche Leistung zu bewerten ist. Eine noch höhere Platzierung wurde allein deshalb verpasst, weil man nach einer starken Leistung im Viertelfinale den Kollegen der eigenen E1 den Vortritt lassen musste.
Diesen gelang am Ende sogar der ganz große Coup: Als “Deutschland I” nahmen sie nach einer höchst spannenden Endrunde sogar den ganz großen Pokal als Turniersieger mit nach Hause. Erschöpft, tiefengebräunt und vielen tollen Erinnerungen ging es dann nach drei Tagen “Fußball pur” am späten Nachmittag zurück nach Hause.
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