Mittwochabend Pokal Kracher RW Hadamar vs FC Waldbrunn
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15.4.26- HR Quelle www.mittelhessen.de von Marion Morello
Pokal Halbfinalspiel 1. Mannschaften
SV Rot-Weiß Hadamar - FC Waldbrunn (Mittwoch, 19.30 Uhr, An der dicken Eiche, Niederhadamar).
Prominenter kann ein Halbfinale kaum besetzt sein, und in der Verbandsliga-Punktrunde würde man von einem „Top-Spiel“ sprechen. Hier der Tabellenführer, die Mannschaft der Stunde und Aufstiegskandidat in die Hessenliga, dort der ambitionierte Fünftplatzierte, der mit der Elf aus der Fürstenstadt noch eine faustdicke Rechnung offen hat und dem Gastgeber nur allzu gerne in die Suppe spucken würde.

Wir erinnern uns: Die Waldbrunner hatten die Hadamarer in der Anfangsphase der Saison sensationell mit 2:1 in Hausen entzaubert. Seinerzeit steckte der SV Rot-Weiß noch in der Findungsphase und holperte sich von Partie zu Partie. Ganz anders im Rückspiel am eiskalten Mittwochabend des 3. Dezember. Die Elf von Maurice Burkhardt spielte wie aus einem Guss und überrollte den FCW förmlich mit 6:0. Daran erinnern sich die Waldbrunner nicht so gern, der Stachel saß tief. Jetzt ist die Zeit für die Revanche gekommen. Wenngleich die Mannschaft von Steffen Rücker und Daniel Erbse weiß, dass sie einen Abend braucht, an dem so gut wie alles klappt, an dem nichts schiefgehen darf, will sie die Hadamarer unbedingt aus dem Pokalrennen stoßen und ins Finale einziehen.
Die beiden Trainer des FC Waldbrunn wissen, was auf sie zukommt: „Wir treffen auf die formstärkste Truppe aus unserer Verbandsliga. Vor der Winterpause haben wir gesehen, was passieren kann, wenn wir Hadamar zu viel Platz lassen, und sind entsprechend gewarnt. Wir hoffen auf ein spannendes Pokalderby. Bekommen wir das hin, haben wir eine gute Leistung gezeigt.“ Hört sich zwar ambitioniert, dennoch fast ein wenig kleinlaut, beinah demütig an. Denn chancenlos sind die Waldbrunner keineswegs, haben sie doch zuletzt mit dem 3:2 gegen den TuS Hornau Schützenhilfe geleistet und jüngst mit 4:2 bei der SG Walluf gewonnen. Ob die angeschlagenen Maxi Neuhof und Shunya Kuroda spielen können, ist noch fraglich.
Auch Maurice Burkhardt freut sich auf das Semifinale gegen einen attraktiven Gegner. Dennoch wohnen zwei Herzen in seiner Brust, denn sein Kader ist bekanntlich arg klein. Da kommen Doppelbelastungen nicht unbedingt gelegen. Prioritäten kann und will er allerdings nicht setzen, denn er möchte nur allzu gerne mit seiner Mannschaft sowohl in die Hessenliga aufsteigend als auch endlich den Kreispokal gewinnen. Von daher kann er keinem einzigen Spieler eine Schonzeit verpassen. Zu tief saß die Schmach im letzten Jahr, als der SV Rot-Weiß bis zum letzten Spieltag um den Aufstieg mitspielte und im Pokal-Finale stand, am Ende des Tages aber „bedröppelt“ und mit leeren Händen dastand. Das soll nicht mehr passieren.
„Das wird ein sehr kampfbetontes und unangenehmes Spiel“, weiß Maurice Burkhardt sehr wohl, was da aus der Nachbarschaft angerollt kommt. Und er weiß, dass die Waldbrunner in solchen Partien immer noch eine Schippe draufzulegen wissen. „Das Spiel in Wiesbaden hat ganz schön Körner gekostet“, blickt er auf das jüngste 4:2 beim SVW zurück. „Wenn man dann drei Tage später wieder gefordert wird, ist das nicht einfach.“ Die Favoritenrolle jedenfalls, da gibt es keine zwei Meinungen, liegt an diesem Abend beim SV Rot-Weiß Hadamar.
Aus dem Dreikampf um den Aufstieg ist ein Zweikampf zwischen Hadamar und Hornau geworden
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14,4,26- Quelle: www.mittelhessen.de Der Bericht von Robin Schmidt
SV Wiesbaden – SV Rot-Weiß Hadamar 2:4 (0:2).
Das erste Mal ging der SVH als die gejagte Mannschaft in einen Spieltag. Und die Fürstenstädter legten direkt los wie die Feuerwehr. Verpasste Thomas Brewer nach zwei Spielminuten noch die Führung, so vollendete Raoul Petak nach Zuspiel von Leon Wilki in der 4. Minute das 0:1. Der SV Wiesbaden kam in dieser Phase selten an den Ball und stand tief in der eigenen Hälfte. Nach einer Flanke von Thomas Brewer wusste der SVW den Ball zunächst zu klären, allerdings genau vor die Füße von Nico Rieble. Dieser jagte den Ball volley zum 0:2 (10.) in die Maschen. Auf dem tiefen Rasen nahmen die Rot-Weißen nun etwas Tempo aus der Partie. Der SV Wiesbaden kam so zu mehr Ballbesitz und ein paar wenigen Torchancen. Einen Fernschuss aus 20 Metern von Sohaib Benikhlef kratzte Rot-Weiß-Keeper Nemanja Saula mit all seiner Klasse von der Linie (30.). Der SVH verpasste es, vor der Halbzeit die Führung auszubauen. Raoul Petak per Kopf (37.) und Leon Wilki per Fuß (42.) ließen den nächsten Treffer jeweils liegen.
Auch im zweiten Durchgang klingelte es prompt im Kasten des SVW: Nach einem Zuckerpass von Tolga Demirbas vollendete Larion Kosuchin zum 0:3 (50.). Die Heimelf gab sich dennoch nicht auf und kämpfte weiter aufopferungsvoll, während bei den Hadamarern langsam die Kräfte schwanden und die Beine schwerer wurden. Und so kam Wiesbaden offensiv zu mehr Aktionen, ohne aber eine nennenswerte Torchance zu erspielen. Nach einem Fehler der Rot-Weiß-Defensive kam Nico Rieble im Strafraum zu spät. Den folgenden Strafstoß verwandelte Aiden Harney zum zwischenzeitlichen 1:3 (70.). Das Tor gab Wiesbaden noch einmal Aufwind. Dennoch ließ die Mannschaft von Maurice Burkhardt nicht mehr viel zu. Nach einer Jamal-Kilic-Flanke vollendete Paul Sapper zur 1:4-Vorentscheidung (86.). Mit dem Schlusspfiff schlief die SVH-Defensive noch einmal, sodass Cedric Siewe Nana allein vor dem Tor zum 2:4-Endstand einschob (90.). (ros)
Hadamar: Saula, Wölfinger, Sumak (65. Sapper), Wilki (86. Halimi), Kosuchin (65. Sommer), Brewer, Hindic, Demirbas, Burkhardt, Rieble (71. Kilic), Petak (88. Zouaoui) – Tore: 0:1 Raoul Petak (4.), 0:2 Nico Rieble (10.), 0:3 Larion Kosuchin (50.), 1:3 Aiden Harney (70./FE), 1:4 Paul Sapper (86.), 2:4 Cedric Siewe Nana (90.) – Gelb-Rot: Julian Bill (W./42.) – SR: Sattler (TSV Eintracht Stadtallendorf) – Zuschauer: 150.
1. Mannschaft nimmt Hürde in Wiesbaden und steht wieder auf Platz 1 der Tabelle
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12.4.26- HR

Schwierige Mission in der Landeshauptstadt- Hadamar im Zugzwang -TuS Hornau hat vorgelegt
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- Geschrieben von: Hans Reichwein
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11.04.26- HR
Unsere Erste Mannschaft verschlägt es in die hessische Landeshauptstadt. Zu Gast ist man im Helmut-Schön-Sportpark beim SV Wiesbaden. Die Jungs werden alles daransetzen, den erkämpften Platz 1 zurück zu erobern, nach dem der TuS Hornau durch den heutigen 1-0 bem FV Biebrich, über Nacht die Tabelle wieder anführt.
Dabei trifft man auf einen Gastgeber, der bis zur Winterpause in gesicherten Tabellenregionen spielte, nach dem Re Start aber in den Abstiegsstrudel geraten ist. Jetzt heißt es für die Rot Weissen kühlen Kopf zu bewahren und an die starken Auftritte der letzten Spiele anzuknüpfen.
Die zweite Mannschaft will mit einem Erfolg in Frickhofen ,die theoretische Chance auf den Relegationsplatz zu wahren.

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