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12.11.23 von Hans Reichwein
RW Hadamar- TSV Steinbach II 1-0 (1-0)
„Wir müssen den Kampf und Willen über 90 Minuten auf den Platz bringen , um eine Chance zu haben“ hatte Hadamars Trainer Florian Hammel vor dem für seine Mannschaft richtungsweisenden Spiel gesagt. Dies Vorgabe erfüllten seine Spieler in der intensiven, und in der Schlussphase hektischen Partie, zu 100 Prozent. Zudem trug Hammel mit seiner gegenüber den letzten Spielen geänderte taktischen Grundausrichtung sowie einigen Positionsverschiebungen erheblich dazu bei, dass Hadamar in der ersten Spielhälfte die Gästeangriffe gut zu unterbinden wusste und seine Spieler immer wieder „Nadelstiche setzten, und aussichtsreiche Offensivaktionen kreierten
„Wir müssen wieder einmal in Führung gehen, dann läuft ein Spiel ganz anders“ , auch dieser Wunsch wurde dem Übungsleiter erfüllt. Nachdem Viktors Geraskins, auf Klasse Vorarbeit vom heute Besten im Rotweiss Dress, Mathias Neugebauer, in der 6.Min noch an der Parade des Steinbacher Keepers gescheitert war, und Thomas Wilhelmy zweimal mit guten Vorlagen , die seine Mitspieler verfehlten (25.und 30.Min), den Führungstreffer erzwingen wollte, gelang dies Kapitän Jerome Zey nach 34 Minuten. Nach einem zuvor abgewehrten Torschuss von Alem Koljic, fackelte der Angreifer im 2.Versuch nicht lange und traf zum hochverdienten 1- 0 mit einem trockenen Flachschuss.
Es dauert bis zu 40.Minute, ehe der Tabellenführer erstmals in Person von Regionalliga Akteur Ertan Hajdaraj zu einem nennenswerten Abschluss kam. Das Leder ging knapp vorbei ins Aus. Alem Koljic versuchte in der 42.Min, mit einem platzierten Schuss ins lange Eck , die Führung vor der Pause auszubauen, TSV Keeper Nreca-Bisinger hatte etwas dagegen.
Nach der Pause musste sowohl Jerome Zey, als auch die Hadamarer Elf dem laufintensiven Spiel der ersten Hälfte etwas Tribut zollen. Für Zey kam Junior Toure, der mit seiner ersten Aktion Viktors Geraskins blendend in Szene setzte. Dessen Direktabnahme ging knapp drüber.(47.) Toure kam in der 50.Min um einen Bruchteil zu spät,sodass der TSV Torwart klären konnte. Steinbach hatte jetzt mehr Spielanteile, kam aber bis auf einen Kopfball von Hajdaraj (67.) nicht zu gefährlichen Abschlüssen. Die hatte auf RotWeis Seite Caleb Murphy, der mit einem platzierten Flachschuss im Steinbacher Torwart seinen Meister fand.(79.). Glück für Hadamar, dass Finn Bedenbender per Kopfball nur die Latte traf (83.). Pech hatte wiederum Caleb Murphy, bei seinem Solo in der 89.Min , weil der Ball statt im Netz, am Pfosten landete.
In der hektischen Schlussphase sahen beide Trainer wegen reklamieren den gelben Karton. Die Gäste drängten mit Macht auf den Ausgleich. Torwart Schuhmacher und seine Vorderleute behielten aber klaren Kopf und überstanden die 90 + 8 Minuten Nachspielzeit unbeschadet. Groß war natürlich der Jubel auf Seiten der Hausherren, die alles in die Waagschale geworfen und mit unbändigem Einsatz verdient die wichtigen Punkte für sich verbuchen konnten.
„Genau das was wir besprochen hatten, haben die Spieler heute umgesetzt. Kampf, Leidenschaft und Willen. Wir haben alles reingehauen und zudem noch hinten gegen diesen Gegner zu Null gespielt. Das ist Top ! , sagte Flo Hammel nach diesem aufregenden und intensiven Match.
Hadamar: Schuhmacher, Mansur, Paul (90.Heller), Wölfinger, Park, Zey (46.Toure) Wilhelmy (90.Bohnet), Koljic (85.Hillen), Geraskins ( 70.Murphy), Hindic, Neugebauer
Tore: 1-0 Jerome Zey (34. Min.)SR: Lutz Tautz ,Dieburg, Zuschauer: 210.
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10.11.23- von Hans Reichwein
Sonntag, den 12.11.23- Anstoß: 14.30 Uhr
Tahiri gehörte im Jahr 2011 zur Aufstiegsmannschaft der Spvgg Hadamar in die Hessenliga. Ein weiterer „Bekannter“ in den Reihen des Gegners ist Juri Gros.der insgesamt 5 Jahre das Trikot von RotWeis Hadamar trug. Der mittlerweile 35-jährige Techniker zieht im Mittelfeld immer noch die Fäden beim TSV Steinbach II.
Mit Leon Wirtz, der in bisher 15 Spielen, 11 Tore erzielt hat , stellt der Gast den 2. besten Torjäger der aktuellen Verbandsliga Vorrunde.
Die aktuell bestehende acht Punkte Differenz auf den Tabellenführer, sollte unter keinen Umständen größer werden, sonst kann man schon jetzt die Aufstiegsträume bei Rot Weis zurückschrauben.
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5.11.23- HR von Robin Schmidt
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4.11.23 von Hans Reichwein
Verbandsliga Mitte
Sonntag, dem 5.11.23-Anstoß:15.30
SF/BG Marburg- RW Hadamar
Spielort Reddy Küchen Arena , Zwetschengenweg
Im kommenden Auswärtsspiel trifft unser Verbandsligteam auf eine Mannschaft, die vor der Saison zum engeren Favoritenkries gezählt wurde, eine Rolle , die die Elf von Cheftrainer Maurice Jauernick bis jetzt aber nur teilweise erfüllen konnte. Die Universitätsstädter stehen im engen Mittelfeld der Liga auf Platz 9 mit einer ausgeglichenen Spielbilanz und 19 Punkten.
In ihren Reihen spielt mit Sascha Huhn der besten Torjäger im Amateurbereich der Saison 22/23, auf nahezu 40 Treffer in der Verbandsliga kam und dessen Trefferkonto aktuell schon wieder bei 12 Toren steht.
Welche Reaktion zeigt die Hadamarer Mannschaft nach der schmerzhaften ersten Heimniederlage der Saison , am vergangenen Spieltag, gegen den FC Burgsolms ? Das ist die Frage , die nicht nur die Mannschaftsleitung, sondern auch die Anhänger des SVH beschäftigt.
Auf geht´s Rotweiss dran bleiben an den vorderen Plätzen, bevor in den beiden kommenden Heimspielen die Aufgaben noch schwieriger werden.
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30.102.23- HR vomn Robin Schmidt
SV Rot-Weiß Hadamar – FC Burgsolms 1:3 (0:2).
Können die Hadamarer den Abstand auf Spitzenreiter Steinbach verkürzen? Diese Frage beschäftgte die Zuschauer auf dem Sportplatz „Hinter dem Zipfen“. Das Spiel hatte noch nicht richtig begonnen, da lief der Burgsolmser Davon Ferdek allein in Richtung SVH-Tor und schob den Ball flach in die Maschen (3.). Der Schock bei den Fürstenstädtern saß tief, hatten sie sich doch vorgenommen, Druck auf die Tabellenspitze auszuüben. Rot-Weiß versuchte fortan das Spiel zu beruhigen und Kontrolle zu erlangen. So war es Junior Touré, der den Ball über die Linie drückte, sich dabei aber im Abseits befunden hatte.
Die Elf von Florian Hammel drückte fortan den Gegner in die eigene Hälfte. Chancen entstanden aus der Drangphase wenige. Ein gefährlicher Freistoß von „Künstler“ Brooklyn Wölfinger parierte FC-Keeper Joel Holmok mit seiner ganzen Klasse. Aus dem Nichts fand ein Fernschuss von Nico Hermer den Weg über den nassen Kunstrasen und ins Hadamarer Tor zum 0:2 (45.). Die zweite Halbzeit begann für die Hausherren genauso ungünstig wie die erste: Ein Foulspiel von Alem Kolijic führte zu dessen zweitem Gelb und folgerichtig zu Gelb-Rot. Hadamar übernahm trotz Unterzahl die Spielkontrolle. So war es Larion Kosuchin, der den Anschlusstreffer (66.) markierte; und die Chancen auf den Ausgleich waren da. Burgsolms fand in der gegnerischen Hälfte selten statt, doch Rot-Weiß wusste aus der entstandenen Feldhoheit keinen Ertrag zu schöpfen. Chancen von Wölfinger (81.) und Zey (88.), dessen Ball aus Abseitsposition den Weg ins Tor fand, waren die einzig nennenswerten Chancen. Nach dem Motto: „Wer vorne die Chancen nicht nutzt...“, kassierten die Fürstenstädter in der Nachspielzeit noch das 1:3 durch Doppelpacker Davon Ferdek. Die Serie der Rot-Weißen mit sechs Spielen ohne Niederlage ist gerissen. (ros)
Hadamar: Schuhmacher, Paul, Wölfinger, Park, Kosuchin, Wilhelmy (45. Mansur), Koljic, Geraskins (45. Murphy), Hindic (60. Zey), Touré, Neugebauer – Burgsolms: Holmok, Schweizer, Russo (Ouattara), Faber, Hoffmann, Kram (Gierhardt), Benatti, Ferdek, Dern, Hermer (Bureick), Tega – Tore: 0:1 Davon Ferdek (3.), 0:2 Nico Hermer (45.), 1:2 Larion Kosuchin (66.), 1:3 Davon Ferdek (90.+3) – Gelb/Rot: Koljic (H./50.) – SR: Lotz (Marburg).