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24.09.23 von Hans Reichwein
SV Rot-Weiß Hadamar – SV Zeilsheim 2:1 (0:1).
Nach der doch sehr irritierenden Vorstellung in Polheim am vergangenen Spieltag, war man, nicht nur bei den Anhängern des SV Hadamar gespannt, welche Reaktion die Mannschaft der Rot Weissen zeigen würde. Die Antwort vorweg.; Das Team gab eine eindeutige und positive Antwort, Nicht nur wegen der drei Punkte, die sie am Samstagnachmittag auf der Habenseite buchen konnte, sondern auch die Art und Weise, wie die Elf die Partie durch eine sehenswerten Willensleistung für sich entscheiden konnte.
Dabei musste Rot-Weiß-Trainer Florian Hammel mit Alem Koljic . Mathias Neugebauer und Larion Kosuchin auf wichtige Stützen seiner in den ersten 5 Spielen stark auftretenden Mannschaft verzichten.
In der Anfangsphase war das Team auch noch leicht verunsichert. Der 0-1 Führungstreffer der Gäste durch den abgezockten Laurin Vogt, der mit einem Schuss aus ca. 20 Metern in den Winkel traf (8.Min), kam zur Unzeit und war sicher nicht förderlich für das Vorhaben.
Doch es war für lange Zeit die einzige gefährliche Aktion der körperlich robust und technisch stark auftretenden Zeilsheimer. Über die Vielzahl der sehr intensiv geführten Zweikämpfe fand die Heimelf relativ schnell zurück. Schwachpunkte waren in dieser Phase lediglich die nach Balleroberung zu schnell vom Gegner wie gewonnen Bälle. So rief der heute wieder überragende und als Leader vorangehende Mirco Paul nicht zu Unrecht seinen Mitspielern zu: „Macht doch mal die Bälle fest“
Die Chancen der Hausherren waren rar gesät: Henis Halimis Torschuß wurde vom starken Keeper pariert (18.). Thomas Wilhelmys Versuch von der Strafraumgrenze (29.) oder Samim Mansurs 18-Meter-Schuss (45.) zeigten keinen Ertrag. Nach Wilhelmys Flanke flog Hendrik Hillen am Ball vorbei. (43.)
Nach der Pause sah man eine noch motivierter auftretende Heimelf „Ich habe meinen Männern gesagt, dass sie einfach immer so weitermachen sollen.“ Die Ansage von Florian Hammel in der Pause zeigte deutliche Wirkung. Jeder seiner Spieler packte noch einmal ein Schippe drauf . Das sollte das Erfolgsrezept sein. Vor allem Hendrik Hillen, in Hälfte eins kaum zur Geltung gekommen, wirkte plötzlich wie ausgewechselt, und war an fast allen gefährlichen Situationen beteiligt.
In der 61.Minute wurde das Team dann auch für die starke Willensleistung belohnt. Samim Mansurs Hereingabe landete vor Hendrik Hillen, sein Torschuß berührte noch eine Zeilsheimer Fußspitze – der überfällige Ausgleich zum 1-1 war gelungen.
Der weitere Zug der Hausherren zum Tor wurde aber jäh unterbrochen, weil der Schiedsrichterassistent sich ohne Einwirkung von außen, verletzt hatte, und dies für eine fast 10-minütigen Unterbrechung sorgte. Schließlich musste der Assistent aufgeben. Kreisschiedsrichterobmann Ralf Schuchardt, eigentlich Torwarttrainer bei den Hadamarern, nahm die Fahne in die Hand und es konnte weitergehen.
Eine Schrecksekunde mussten die Rot Weissen noch überstehen, als Abdusmad Gürsoy (Z) einen Fehler der Hadamarer Abwehr zu einem Alleingang auf das SVH Tor nutzte, Schuhmacher mit einem Fußreflex großartig reagierte, und die erneute Gästeführung verhindern konnte.(72.Min)
Beim „Sturmlauf“ in der Schlussphase fand zunächst Junior Toure in der 74.Min in Paul Siegers Glanzparade seinen Meister. Der überragende Mirco Paul ließ zwei Gegenspieler aussteigen und donnerte den Ball an den Pfosten (78.) Thomas Wilhelmy hatte ebenfalls noch „ein Pfund“ drauf, das der Torwart glänzend parieren konnte. Der Druck der Rot-Weißen wurde immer stärker. Als der Zeilsheimer Emanuel Ogunnibi die Hand im Strafraum zu Hilfe nahm, ertönte der Pfiff. „Wer fühlt sich sicher?“, rief Florian Hammel aufs Feld. Klar, Hendrik Hillen war es , der seine starke Leistung im zweiten Durchgang mit dem Siegtreffer zum 2:1 (81.) krönte.
Zum emotionalen Geschehen auf und neben dem Platz passte , dass Jerome Zey nach 7 –monatiger Verletzungspause, unter dem warmen Sonderapplaus des Publikums, für einige Minuten sein Comeback feierte. Die 10 -minütige Nachspielzeit wurde lang und länger, ehe die Rot-Weißen endlich jubeln durften.
„Meine Mannschaft hat ein tolle Moral und ein ganz anderes Gesicht als in Pohlheim gezeigt ,und an sich geglaubt“ ,so das Fazit von Flo Hammel nach aufregenden 115 Minuten.
Hadamar: Schuhmacher, Mansur, Paul, Wölfinger, Park, Hillen (90.+8 Zey), Halimi, Wilhelmy (90. Geraskins), Hindic, Touré (90.+13 Ebejer), Murphy (90.+11 Bohnet) –
Zeilsheim: Siegers, Dillitz, Gürsoy, Vogt (79. Kuras), Bianco, Dodik (87. Mensah), Babovic, Krebs, Ludwig (69. Bata), Herberg, Ogunnibi –
SR: Pelitli (FSV Fernwald) – Tore: 0:1 Laurin Vogt (9.), 1:1 Hendrik Hillen (61.), 2:1 (81./HE) beide Hendrik Hillen – Zuschauer: 180.
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VERBANDSLIGA Mitte
RW Hadamar – SV Zeilsheim
Samstag , 23.00.23- Anstoß 17.00 Uhr
Zur etwas ungewohnten Anstoßzeit ,am Samstag um 17.00 Uhr, empfängt der SV RW Hadamar zum 4.Heimspiel der Saison den Gast aus dem Westen von Frankfurt.
Nach der doch sehr irritierenden Vorstellung bei der 2-8 Niederlage in Pohlheim , heißt es am Samstag zurück zu finden zu den Darbietungen der vergangenen 3 Heimspiele , in denen die Rot Weiss Mannschaft ihre Zuschauer mit guten Kombinations- und Angriffsfußball überzeugt hat.
Unter der Woche waren ernsthafte und deutliche Ansprachen von Rot-Weiß-Trainer Florian Hammel und der sportlichen Führung der Fußballabteilung , notwendig.
Leider noch nicht wieder dabei ist wohl Matthias Neugebauer, der ebenso wie Larion Kosuchin, noch an einer Oberschenkelverletzungen laboriert. Gerade Neugebauer hat sich, bis zu seinem verletzungsbedingten Ausfall beim Derby gegen Dorndorf, schon als Spiel prägende Figur auf dem Platz gezeigt. Ein echter Führungsspieler wurde insbesondere bei den beiden letzten Niederlagen schmerzlich vermisst.
Der kommende Gast hat, ähnlich wie der SV Rot Weiss ,im Sommer eine hohe Fluktuation in seinem Kader hinter sich. 14 Neuzugänge kamen in das Team. Trainer Max Martin , konnte u.a. mit Julian Ludwig, Jonas Herberg und Laurin Vogt, drei seiner Ex Schützlinge vom Hessenligisten RW Walldorf an die Lenzenberg -Strasse in Zeilsheim holen. Ein Wiedersehn kann es auch mit dem langjährigen Ex Rot Weiss Hadamar Spieler Selim Aljusevic geben, der nun beim SV Zeilsheim als Co-Trainer fungiert.
Beide Vereine standen sich zuletzt in der Saison 2021/22 noch in der Hessenliga gegenüber, Zeilsheim ist im Mai 2022 abgestiegen, Hadamar bekanntlich 12 Monate später. Einen Favoriten für die Partie gibt es nicht.
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16.09.23 von Hans Reichwein
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15.09.23- HR
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07.09.23-HR Quelle www.mittelhessen.de
Eine böse Überraschung erlebte die Mannschaft des SV Rot-Weiß Hadamar, am Mittwoch beim Nacholspiel, die beim Tabellenschlusslicht der Verbandsliga Mitte, TSG Wieseck, beim 2:3 die erste Saisonniederlage kassierte und dabei Torwart Luca Tom Schuhmacher durch eine Verletzung verlor. Alles Gute!
TSG Wieseck - SV Rot-Weiß Hadamar 3:2 (1:0).
Die Reise zum Tabellenschlusslicht hatte sich der SV Rot-Weiß sicherlich ein wenig anders vorgestellt. Auf dem kleinen Kunstrasen hatte der Favorit große Probleme. Folgerichtig kamen die Wiesecker in der 9. Spielminute durch Sören Fink zur ersten Chance, doch Hadamars Keeper Luca Tom Schuhmacher klärte stark zur Ecke. Diese Aktion war der Weckruf für Hadamar. Rot-Weiß spielte nun Fußball und legte einen Ball nach dem anderen in den gegnerischen Sechzehner. Enis Halimi (12.), Larion Kosuchin (14.) und Thomas Wilhelmy (19.) fanden jeweils in TSG-Keeper Jonas Bärsch Bettin ihren Meister.
In der 26. Minute hatte Hadamar den Torschrei auf den Lippen, als erneut Thomas Wilhelmy frei vor Bärsch Bettin auftauchte, dem Keeper den Ball aber in die Arme legte. Dann der Schock für die Fürstenstädter: Torwart Luca Tom Schuhmacher wurde böse im Strafraum gefoult und musste verletzt ausgewechselt werden. So war es sein“Ersatz“, Trainer Florian Hammel, der mit einem weiten Abschlag Larion Kosuchin auf die Reise schickte. Dieser legte aus spitzem Winkel den Ball am Tor vorbei. Frei nach dem geflügelten Wort: „Wer seine Chancen vorne nicht nutzt…“, erzielte der Aufsteiger kurz vor dem Pausenpfiff das 1:0 durch Sören Fink.
Die zweite Halbzeit stellte den Spielverlauf der ersten gehörig auf den Kopf. Der Uhrzeiger hatte gerade einmal eine Umdrehung geschafft, da lag der Ball erneut im Tor des SVH. Die TSG war jetzt die Mannschaft, die das Geschehen bestimmte. Hadamar schien in eine Art Tiefschlaf gefallen zu sein. So musste ein Standard die Fürstenstädter zurück ins Spiel bringen. Ein Eckball von Alem Koljic fand Caleb Murphy, der zu seinem ersten Saisontor einnickte (62.).
Wer dachte, dass Hadamar dadurch wieder in Schwung kommen würde, der täuschte sich. Wieseck hatte alles im Griff, und das verzweifelte Rot-Weiß-Spiel durch die Mitte blieb erfolglos. Die Wiesecker verpassten dem Hessenliga-Absteiger in der 90. Minute den endgültigen Knockout: Agon Dervishi stand frei vor Florian Hammel und hob den Ball zum 3:1 in die Maschen. Ein letzter Angriff über Thomas Wilhelmy fand Junmoon Park in der Mitte, der zum 3:2 Endstand einköpfte.
Von ROBIN SCHMIDT
Hadamar: Schuhmacher (36. Hammel), Mansur (46. Murphy), Paul, Wölfinger, Park, Halimi (46. Touré), Kosuchin (56. Ebejer), Wilhelmy, Koljic, Geraskins, Hindic - SR: Wiesner (Eintracht Frankfurt) - Tore: 1:0 Sören Fink (44.), 2:0 Peer Allendörfer (48.), 2:1 Caleb Robert Murphy (62.), 3:1 Agon Dervishi (90.), 3:2 Junmoon Park (90.+3).