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26.4.26- Hr
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20.04.26-HR Spielbericht von Hans Reichwein
SV Rot Weiss Hadamar –TSV Steinbach – Haiger II 1-4 (0-1)
Es gibt Spiele, da läuft alles, was in den letzten Wochen wie selbstverständig war, gegen ein Team.
Einen solchen Tag erwischten die Rot Weissen an diesem Sonntag . Nachdem die Elf von Maurice Burkhardt 12 Spiele in Serie als Sieger vom Platz gegangen waren, durften heute die Gäste aus dem Dillkreis einen Erfolg bejubeln ,der nicht ganz unverdient, von der Höhe her aber um 2 Treffer zu hoch ausgefallen war.
Zahlreiche negativ Faktoren kamen aus Sicht des SV Hadamar zusammen. Zwei frühzeitig verletzungsbedingte Ausfälle von Schlüsselspielern wie Brooklyn Wöfinger (32.) und Raoul Petak (36.). Dazu ein Referee, der in grenzwertigen Situationen immer zu Gunsten der Gäste entschied. Ebenso eine erste Spielhälfte, in der die Heimelf nicht zu ihrem Ballbesitz dominanten, schnellen Kombinationsspiel fand.
Die Regionalliga Reserve reiste mit breiter Brust an, hatte sie zuvor doch bereits in den Auswärtsspielen in Hornau und beim TSV Wiesbaden ,den Spitzenteams „ein Bein gestellt.“ Die Mannschaft des jungen Trainers Niklas Karcher, stand kompakt in der Defensive ,und ließ nur ganz wenig nennenswerte Aktionen der Heimelf zu. Zwei Möglichkeiten von Leon Wilki (10.),Schuß übers Tor, und ein Kopfball von Raoul Petak knapp am Gehäuse vorbei , waren zu wenig um die Gäste in Bedrängnis zu bringen. Die Gäste gingen nach einem Standard (Ecke), per Kopfball mit 0-1 in Front.(19.)
Ursache für spätere Auswechslung von Petak, war ein vom Schiri nicht geahndetes überhartes Einsteigen von TSV Keeper Schubert gegen den Stürmer, als er alleine auf das Gehäuse zulaufend, unfair außerhalb des 16-er attackiert wurde.(32.) Der Torjäger musste beim nächsten Zweikampf unter starken Schmerzen das Feld verlassen. Als Paul Sapper in der 42.Min regelrecht in die Zange genommen wurde, blieb erneut das strafstoßwürdige Vergehen, ohne Folge für den Gast
Nach der Pause sahen die Zuschauer eine über lange Strecken spiel bestimmende Rot Weiss Elf. Nur brachte diese Überlegenheit nichts Zählbares zu Stande. M.Burkhardt traf aus guter Position das Aussennetz(48.).Leon Wilki setzte das Leder aus 11 Metern über den Kasten,(52.) Paul Sapper rannte sich alleine durchgelaufen, am Keeper fest( 59.) und schließlich setzte Leon Wilki in der 65.Min einen Heber über den sein Gehäuse verlassenden Torwart, knapp drüber.
Die „Strafe“ für das Auslassen dieser Möglichkeiten folgte wenig später. Mit dem ersten strukturiert vorgetragenen Angriff der 2.Spielhälfte, erzielte die TSV Reserve das 0-2 (69.) ,nachdem Hadamars Abwehr mehrfach versucht hatte die Kombinationen der spielstarken Gäste zu unterbinden.
Als der Referee bei einem Abwehrversuch von Nemanja Saula, das Leder hinter der Torlinie gesehen haben wollte, entschied er in der 74.Min auf Tor zum 0-3 . Alle Proteste der Hadamarer halfen nichts, die Partie war zu diesem Zeitpunkt entschieden.
Das 0-4- in der 81.Min deutete auf ein Debakel hin, dass die Einheimischen aber nicht zuließen, weil sie trotz aller Nackenschläge bis zur letzten Minute dagegen hielten und schließlich dafür noch mit dem Ehrentreffer, per Strafstoß, belohnt wurden.
Irgendwann musste es mal so kommen. Schade dass es ausgerechnet in dieser nun entscheidenden Phase, die Hadamarer erwischt hat.
Hadamar Saula, Kosuchin, Hindic, Wölfinger (32.Sommer), Sumak , Brewer, Rieble, Demirbas, Burkhardt (82.Halimi), Wilki :Petak (36.Sapper -87-Kilic)
Steinbach_Haiger II Schubert, Wirtz, Dinaj, Sirin, Pronichev, Schadeberg, Bedenbender,,Busik, Aysel, Wontka, Kuhlmann (Schonalu, Polat, Bellinghausen,Fuhr, Link, Diede, Deutsch, Spies
Tore: 0-1 Busik (19), 0-2 Wirtz (67.) 0-3 Aysel (72.)0-4 Bellinghausen (81.) 1-4 Brewer (87.) Strafstoß
SR: Leon Walther - , Zuschauer: 220
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18.4.26- HR
RW Hadamar - TSV Steinbach II Anstoß 15. 30
Vor einer ganz kniffligen Aufgabe steht das Verbandsligateam im kommenden Heimspiel gegen die Regionalliga Reserve des TSV Haiger Steinbach.
Die mit etlichen Spielern aus dem Regionalliga Kader bestückte Mannschaft, hat erst nach der Winterpause so richtig in die Spur gefunden und ist seit 5 Spieltag ungeschlagen. Dabei hat sie gegen die Top Teams aus Hornau und den Türk SV Wiesbaden auswärts gepunktet. Heißt also, der nächste Prüfstein wartet auf die Elf aus Hadamar, die unter Woche das Kreisppokal Finale erreicht hat, muss also wieder einen Top Auftritt bringen, um das Ziel zu erreichen.
RW Hadamar II - SV Werschau -Anstoß 13.00 Uhr
Das sollt eigentlich eine machbare Aufgabe sein für die C-Liga Mannschaft des SV H. Um Platz3 in der Tabell zu behaupten, muss eine Sieg her
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16.4.26- HR
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15.4.26- HR Quelle www.mittelhessen.de von Marion Morello
Pokal Halbfinalspiel 1. Mannschaften
SV Rot-Weiß Hadamar - FC Waldbrunn (Mittwoch, 19.30 Uhr, An der dicken Eiche, Niederhadamar).
Prominenter kann ein Halbfinale kaum besetzt sein, und in der Verbandsliga-Punktrunde würde man von einem „Top-Spiel“ sprechen. Hier der Tabellenführer, die Mannschaft der Stunde und Aufstiegskandidat in die Hessenliga, dort der ambitionierte Fünftplatzierte, der mit der Elf aus der Fürstenstadt noch eine faustdicke Rechnung offen hat und dem Gastgeber nur allzu gerne in die Suppe spucken würde.

Wir erinnern uns: Die Waldbrunner hatten die Hadamarer in der Anfangsphase der Saison sensationell mit 2:1 in Hausen entzaubert. Seinerzeit steckte der SV Rot-Weiß noch in der Findungsphase und holperte sich von Partie zu Partie. Ganz anders im Rückspiel am eiskalten Mittwochabend des 3. Dezember. Die Elf von Maurice Burkhardt spielte wie aus einem Guss und überrollte den FCW förmlich mit 6:0. Daran erinnern sich die Waldbrunner nicht so gern, der Stachel saß tief. Jetzt ist die Zeit für die Revanche gekommen. Wenngleich die Mannschaft von Steffen Rücker und Daniel Erbse weiß, dass sie einen Abend braucht, an dem so gut wie alles klappt, an dem nichts schiefgehen darf, will sie die Hadamarer unbedingt aus dem Pokalrennen stoßen und ins Finale einziehen.
Die beiden Trainer des FC Waldbrunn wissen, was auf sie zukommt: „Wir treffen auf die formstärkste Truppe aus unserer Verbandsliga. Vor der Winterpause haben wir gesehen, was passieren kann, wenn wir Hadamar zu viel Platz lassen, und sind entsprechend gewarnt. Wir hoffen auf ein spannendes Pokalderby. Bekommen wir das hin, haben wir eine gute Leistung gezeigt.“ Hört sich zwar ambitioniert, dennoch fast ein wenig kleinlaut, beinah demütig an. Denn chancenlos sind die Waldbrunner keineswegs, haben sie doch zuletzt mit dem 3:2 gegen den TuS Hornau Schützenhilfe geleistet und jüngst mit 4:2 bei der SG Walluf gewonnen. Ob die angeschlagenen Maxi Neuhof und Shunya Kuroda spielen können, ist noch fraglich.
Auch Maurice Burkhardt freut sich auf das Semifinale gegen einen attraktiven Gegner. Dennoch wohnen zwei Herzen in seiner Brust, denn sein Kader ist bekanntlich arg klein. Da kommen Doppelbelastungen nicht unbedingt gelegen. Prioritäten kann und will er allerdings nicht setzen, denn er möchte nur allzu gerne mit seiner Mannschaft sowohl in die Hessenliga aufsteigend als auch endlich den Kreispokal gewinnen. Von daher kann er keinem einzigen Spieler eine Schonzeit verpassen. Zu tief saß die Schmach im letzten Jahr, als der SV Rot-Weiß bis zum letzten Spieltag um den Aufstieg mitspielte und im Pokal-Finale stand, am Ende des Tages aber „bedröppelt“ und mit leeren Händen dastand. Das soll nicht mehr passieren.
„Das wird ein sehr kampfbetontes und unangenehmes Spiel“, weiß Maurice Burkhardt sehr wohl, was da aus der Nachbarschaft angerollt kommt. Und er weiß, dass die Waldbrunner in solchen Partien immer noch eine Schippe draufzulegen wissen. „Das Spiel in Wiesbaden hat ganz schön Körner gekostet“, blickt er auf das jüngste 4:2 beim SVW zurück. „Wenn man dann drei Tage später wieder gefordert wird, ist das nicht einfach.“ Die Favoritenrolle jedenfalls, da gibt es keine zwei Meinungen, liegt an diesem Abend beim SV Rot-Weiß Hadamar.
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