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18.5.26-HR Quelle: www.nnp.de Sppielbericht von Robin Schmidt
Der SV Rot-Weiß Hadamar (2.) wird mindestens in der Relegation um den Aufstieg in die Fußball-Hessenliga spielen. Weil das Team von Maurice Burkhardt sein drittletztes Punktspiel in der Verbandsliga Mitte gegen die SG Walluf (10.) gewonnen und der Türkische SV Wiesbaden (3.) bei Spitzenreiter TuS Hornau verloren hat, kann der TSV die Rot-Weißen nicht mehr einholen. Einholen können die Hadamarer theoretisch aber noch den TuS Hornau und möglicherweise direkt aufsteigen. Es bleibt spannend.
SV Rot-Weiß Hadamar – SG Walluf 2:1 (0:0).
Walluf stellte sich von Beginn an tief in die eigene Hälfte und überließ den Hadamarern den Ball. Damit wusste der SVH anfangs allerdings nicht viel anzufangen. Oft blieb der letzte Pass in der Wallufer Defensive hängen. Daher passierte in den ersten zehn Minuten nicht sonderlich viel „An der dicken Eiche“. Erst, als die Hadamarer langsam das Tempo im Spiel erhöhten, entstanden die gewünschten Lücken. Einen Fernschuss von Brooklyn Wölfinger vermochte SGW-Keeper Höser mit Glück über die Latte zu lenken (17.). Auch drei Minuten später gab er einem Freistoß von Nico Rieble noch eine andere Richtung: über das Tor. Danach spielten sich die Fürstenstädter in einen regelrechten Rausch an Torchancen: Leon Wilki (25., 27.), Vlado Barbaric (30.) und Thomas Brewer (35.) scheiterten erneut am starken Wallufer Schlussmann. Die Rheingauer wurden einzig durch zwei Konter gefährlich. Der Ex-Hadamarer Ruben Monteiro-Carvalho verpasste eine Flanke von Jonas Dalbert, und Nazeem Aboubakari verlor sein Eins-gegen-Eins-Duell gegen SVH-Schlussmann Nemanja Saula.
Auch im zweiten Durchgang bestimmten die Rot-Weißen das Spielgeschehen. Und so musste irgendwann der verdiente Führungstreffer fallen. Leon Wilki wurde von Tolga Demirbas auf die Reise geschickt, enteilte der SGW-Defensive und schoss zum erlösenden 1:0 (54.) ein. Der SVH wirkte befreit und entschlossen. Auch wenn Walluf nun versuchte, mehr für das Spiel zu machen, waren es die Rot-Weißen, die sich die Chancen herausspielten. Wieder überrannte Leon Wilki die Abwehr und legte den Ball in die Mitte. Dort war es dann SGW-Verteidiger Jonas Dalbert, der ihn unbedrängt ins eigene Tor schob – 2:0 (64.). Je länger das Spiel dauerte, desto mehr merkte man, dass den Fürstenstädtern die Luft ausging und sich für Walluf Räume auftaten. Den ersten Warnschuss hämmerte Daniel Bienek an den Pfosten (70.). Mehrere Flankenversuche entschärfte Nemanja Saula. Jamal Kilic, gerade eingewechselt, hatte in der 80. Minute die Entscheidung auf dem Fuß, er setzte seinen Abschluss aber gegen den Pfosten. Dann zappelte der Ball aber doch noch im Tor der Rot-Weißen: Maurice Schulz wurde auf die Reise geschickt und vollendete zum 2:1 (84.). Die Schlussphase war noch einmal chaotisch, dennoch retteten die Hadamarer den nächsten Dreier ins Ziel und stehen mindestens in der Aufstiefsrelegation.
Hadamar: Saula, Wölfinger, Wilki, Kosuchin, Sapper (82. Kilic), Brewer, Hindic, Demirbas (85. Sumak), Burkhardt, Rieble, Barbaric (80. Halimi) –
Walluf: Höser, Gerwalt, Buff, Bienek, Aboubakari (59. Alahmed), Lutterbüse, Dimter, Dalbert, Monteiro-Carvalho, Fosuhene (67. Nagayoshi), Filali Baba (75. Schulz) –
Tore: 1:0 Leon Wilki (54.), 2:0 Eigentor (64.), 2:1 Maurice Schulz (84.) –SR: Lotz (SV Bauerbach) – Zuschauer: 150.
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14.5.26- HR

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10.05.26- HR
Pressebericht : Quelle www.mittelhessen.de von Robin Schmidt
FC Germania Okriftel – SV Rot-Weiß Hadamar 1:9 (1:3).
Nach zwei Niederlagen startete der SVH druckvoll und ging prompt in Führung. Leon Wilki vollendete bereits nach vier Minute zum 0:1. Das Tempo konnten die Fürstenstädter in der prallen Sonne allerdings nicht aufrechterhalten. Die Germania stellte sich von Beginn an mit neun Mann vor das eigene Tor. Einzig Stürmer Candas Kara wurde vorne „geparkt“. Obwohl die Fürstenstädter nur den Ball hatten, fanden sie durch die engen Reihen zunächstl kein Durchkommen. Durch eine Unachtsamkeit der SVH-Defensive gelang Okriftel der Ausgleich durch Mike de Sousa, der einen Querpass abgefangen hatte (20.). Der SV Rot-Weiß wirkte kurz überrascht und verunsichert, übernahm aber bald wieder die Kontrolle. Dennoch musste ein Standard helfen: Nico Rieble verwandelte einen Freistoß von halbrechts zum 1:2 (44.), und Vlado Barbaric erhöhte nach Vorarbeit von Thomas Brewer direkt danach zum 1:3-Pausenstand.
Im zweiten Durchgang spielte das Team von Maurice Burkhardt mit Okriftel Katz und Maus. Es waren keine zwei Minuten gespielt, da zappelte der Ball erneut im Netz der Germanen. Leon Wilki vollendete nach Vorarbeit von Vlado Barbaric zum 1:4 (47.). Es war das 100. Saisontor der Fürstenstädter! An dieser Statistik sollten die Gäste aber noch weiter schrauben. In der 54.Minute nagelte Tolga Demirbas den Ball zum 1:5 in die Maschen. Vorlagengeber war erneut Vlado Barbaric, der sein Comeback nach einer Verletzungspause feierte. Nach einer Stunde durfte Thomas Brewer zum 1:6 ins leere Tor einschieben. Dann legte der „Man of the Match“ nochmals los: Leon Wilki schraubte an seiner Statistik und vollendete zum 1:7 (67.) und 1:8 (77.). Der Schlusspunkte gehörte einem Spieler aus der „Zwoten“ der Rot-Weißen. Noah Zouaoui vollendete zum 1:9-Endstand (81.) und feierte sein Premierentor in der Verbandsliga. (ros)
Hadamar: Saula, Sumak, Wilki, Kosuchin, Sapper (75. Zouaoui), Brewer (70. Kilic), Hindic, Demirbas, Burkhardt, Rieble (63. Sommer), Barbaric (63. Halimi) –
Tore: 0:1 Leon Wilki (4.), 1:1 Mike de Sousa (20.), 1:2 Nico Rieble (44.), 1:3 Vlado Barbaric (45.), 1:4 Leon Wilki (47.), 1:5 Tolga Demirbas (54.), 1:6 Thomas Brewer (60.), 1:7 (67.), 1:8 (77.) beide Leon Wilki, 1:9 Noah Zouaoui (81.) – SR: Moritz (1. FSV Mainz 05) – Zuschauer: 120.
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9.5.26-HR
FC Germania Okriftel - SV Rot-Weiß Hadamar (Sonntag, 10.5.26 15.30 Uhr, Jahnallee;
Letzter gegen Zweiter oder anders ausgedrückt: Absteiger gegen Aufstiegskandidat. Hört sich leicht an, ist es aber nicht, denn die Okrifteler kämpfen trotzdem tapfer weiter. Das verlangt auch dem Hadamarer Spielertrainer Maurice Burkhardt Respekt ab. Er weiß: „In einem solchen Spiel kannst du eigentlich nur blöd aussehen, weil jeder erwartet, dass wir gewinnen.“ Für die Hadamarer, zuletzt ungewohnterweise zweimal in Folge Verlierer, ist klar: Wollen sie die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation nicht noch versemmeln und zugleich den Abstand zu Hornau eventuell verkleinern, sind drei Punkte absolute Pflicht. Doch der SVH-Spielertrainer gibt zu bedenken: „Auch Okriftel hat den einen oder anderen ordentlichen Spieler im Team und wird es uns so schwer wie möglich machen“.
Aus dem ohnehin arg reduzierten Rot-Weiß-Kader ist zudem noch Brooklyn Wölfinger aufgrund seiner Gelb-Roten Karte zu streichen. Ein Thema, das Maurice Burkhardt regelrecht auf die Palme bringt: die Schiedsrichter-Entscheidungen. „Ich bin niemand, der gleich meckert, aber ich erwarte, dass die Schiedsrichter beiderseits gleich pfeifen, vor allem in entscheidenden Situationen“, spielt er auf die eine oder andere Szene in den Spielen gegen den TSV Steinbach Haiger II und in Biebrich an. „Das macht die Spiele kaputt und kann den Verlauf komplett verändern.“ Zudem erwarte er einen respektvollen Umgang der Schiedsrichter mit Spielern und Trainern. Allerdings, auch das gibt Maurice Burkhardt zu, „dürfen wir nicht innerhalb von zehn Minuten auseinanderfallen“.
SG -Hangenmeilingen/Niederzeuzheim - RW Hadamar II Sonntag 10.5.26 -15.00 Uhr
Sportplatz: Niederzeuzheim
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26.4.26- HR
FV Biebrich 02- RW Hadamar 5-1 (0-1)
Der FV Biebrich entwickelt sich zum Albtraum des SV H . Erneut kassierten die Rot Weissen im Wiesbadener Stadteil ein Niederlage, und die fiel deftig aus.
Danach hatte es bis zur 60.Minute nicht ausgesehen, denn die Hadamarer zeigten in den ersten 45 Minuten eine gute Leistung und gingen nach diversen guten Torchanchen und dem Treffer von Leon Wilki, (23.Min)mit einer verdienten Führung in die Halbzeitpause. Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff musste die Elf allerdings einen Rückschlag hinnehmen, denn der in der 15.Min bereits gelb verwarnte Brooklyn Wölfinger sah nach einem Foul im Mittelfeld den gelb /roten Karton und mussten nach Wiederanpfiff zusehen, wie seine dezimierte Mannschaft mehr und mehr in Bedrängnis geriet.
Das Uneil nahm in der 57.Min seinen Anfang und wurde zu einem Desaster . Binnen 15 Minuten kassierte die Elf von Maurice Burkardt 5 !!!! Gegentore und musste die zweite Niederlage in Serie einstecken. Ein unerkläricher Einbruch, der nicht allein mit dem dezimierten Kader zu begründen ist.
Nun ist der einst komfortable Vorsprung auf Platz 3 schon einmal dahin und nach dem spielfreien Wochenende am 3.5.26, wird sich zeigen müssen, welche Auswirkungen diese beiden Niederlagen im Saisonendspurt hinsichtlich des angestrebten Ziels, den Relegationsplatz zu erreichen, haben.